Kaffeemaschine fordert Urlaub – Büro steht still
Berlin, 24. März (EILMELDUNG) – In einem unscheinbaren Großraumbüro hat eine Kaffeemaschine heute Morgen überraschend den Dienst verweigert und damit eine Kettenreaktion ausgelöst, die Experten bereits als "größte Produktivitätskrise seit Einführung des Montags" bezeichnen.
"Die Maschine hat einfach nur geblinkt – und zwar aggressiv", berichtet Augenzeuge und Junior-Sachbearbeiter Torben Klatt, der zum Zeitpunkt des Vorfalls bereits seinen dritten leeren Becher in der Hand hielt. Laut einer internen Umfrage fühlen sich 87 Prozent der Mitarbeitenden "emotional im Stich gelassen", während 12 Prozent angaben, sie hätten ohnehin Tee bevorzugt – ein Wert, der statistisch niemanden interessiert.
Der renommierte Arbeitspsychologe Prof. Dr. Dr. h.c. Bodo-Mirko Zwirn erklärt: "Wir unterschätzen die soziale Rolle von Kaffeemaschinen dramatisch. Ohne sie bricht nicht nur der Koffeinspiegel, sondern auch die Zivilisation, wie wir sie kennen, in sich zusammen." Erste Notfallpläne, darunter der Einsatz von Instantkaffee, wurden bereits als "ethisch fragwürdig" eingestuft.
Wie jetzt bekannt wurde, soll die Kaffeemaschine bereits seit Tagen ungewöhnliche Geräusche gemacht haben – Insider sprechen von "passiv-aggressivem Gluckern". Ein Techniker ist auf dem Weg, doch die Lage bleibt angespannt.
Sollte die Maschine nicht zeitnah reaktiviert werden, drohen laut internen Prognosen Meeting-Verlängerungen um bis zu 300 Prozent – mit unabsehbaren Folgen.
Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel ist Satire. Oder doch nicht?