STUDIE ENTHÜLLT: FAHRSTUHL-KNÖPFE IN NATIONALER DAUERBELASTUNG
Berlin, 30. März (EILMELDUNG) – Was als harmloser Knopfdruck beginnt, entwickelt sich laut einer neuen Studie zu einem unterschätzten Massenphänomen: Menschen drücken Fahrstuhlknöpfe im Schnitt 3,7 Mal zu oft – und niemand weiß, warum!
„Wir stehen hier vor einem psychologischen Abgrund“, warnt Prof. Dr. Helmut Kringel, Leiter des Instituts für Angewandte Ungeduld in Wuppertal. Seine Forschung zeigt: 89% der Befragten wissen zwar, dass ein einmaliges Drücken reicht – tun es aber trotzdem immer wieder. „Es ist ein Kontrollreflex, vergleichbar mit dem panischen Blick aufs Handy ohne neue Nachrichten“, erklärt Kringel mit ernster Miene.
Besonders alarmierend: In Stoßzeiten steigt die Zahl der überflüssigen Tastendrücke exponentiell an. Eine eigens erhobene Statistik belegt, dass in Bürogebäuden zwischen 8:00 und 9:00 Uhr pro Knopf durchschnittlich 14,2 Mal gedrückt wird – obwohl der Fahrstuhl längst unterwegs ist. „Der Knopf hat keine Gefühle, aber wenn er welche hätte, wäre er jetzt erschöpft“, so Techniksoziologin Dr. Annegret Fummel.
Wie jetzt bekannt wurde, arbeiten einige Hersteller bereits an „resignativen Knöpfen“, die nach dem ersten Druck einfach aufgeben und nicht mehr reagieren. Kritiker warnen jedoch vor einer Eskalation: „Wenn Menschen merken, dass nichts mehr passiert, könnten sie anfangen, gegen Türen zu klopfen oder Displays anzuschreien“, so Verhaltensforscher Kevin-Björn Latz.
Fest steht: Der Fahrstuhlknopf ist längst zum stillen Symbol einer überforderten Gesellschaft geworden – und Experten befürchten, dass die nächste Generation bereits jetzt den doppelten Daumen-Druck perfektioniert.
Von Jörg-Pascal Wendelstein, geprüfter Knopfbeobachter
Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel ist Satire. Oder doch nicht?